Übernimm die Klimafolgekosten deines Theaterbesuchs!

Eine künstlerische Veranstaltung hinterlässt Spuren – durch Mobilität von Team, Künstler*innen und Publikum, durch Energieverbrauch und Materialeinsatz der Produktion. Die bei der Herstellung von Waren und Dienstleistungen entstehenden Klimafolgekosten beziffern den finanziellen Schaden, der durch die Emission von Treibhausgasen verursacht wird (Schäden durch Extremwetter, Ernteausfälle etc.). In der Regel werden diese Schäden immer noch “externalisiert”, also der Allgemeinheit aufs Auge gedrückt. Das ist ein Missstand, der klimafreundliche Innovationen ausbremst und dringend behoben werden muss. Fairer ist es, die Klimafolgekosten zu “internalisieren”, also von vornherein in den Preis für Waren und Dienstleistungen einzurechnen, damit auch nur diejenigen sie zahlen, die sie verursacht haben (Verursacherprinzip).

Kulturinstitutionen können gemeinsam mit ihrem Publikum die Verantwortung für die Klimafolgekosten ihres Betriebs übernehmen und damit ein Zeichen für eine faire Preispolitik setzen. Die Institutionen können beispielsweise mit der Klimaschutz+ Stiftung e.V.  und dem Klima-Bündnis e.V. im Rahmen des von diesen getragenen ClimateFair-Projektes zusammenarbeiten. Stiftung und Bündnis setzen sich bundesweit dafür ein, gemeinschaftlich die gesellschaftliche und ökologische Transformation voranzubringen.

Mehr Infos zur Berechnung der Klimafolgekosten und zur Herangehensweise zur Einführung eines Klimafolgekosten-Tickets findet du auf der Seite des Münchener PATHOS-Theaters: https://www.pathos.theater/Nachhaltigkeit.php